23.02.2025 
11 Jahre Krieg - 3 Jahre Großangriff

Ökumenischer Gottesdienst in Alzey: Ein Zeichen der Einheit und Hoffnung für die Ukraine

 

Der ökumenische Gottesdienst am 23. Februar 2025 in Alzey wurde zu einem kraftvollen Symbol der Einheit der Kirchen in einer so schwierigen Zeit für die Ukraine. Diese Veranstaltung, die an den dritten Jahrestag der großangelegten Invasion und den elften Jahrestag der militärischen Auseinandersetzungen erinnert, versammelte Vertreter verschiedener Konfessionen und vereinte ihre Gebetsanstrengungen zur Unterstützung des Landes, das derzeit schwere Zeiten durchlebt.

Die Ukraine benötigt heute aufrichtige geistliche Unterstützung von den Kirchen weltweit. An diesem Abend verdient die Kirche St. Joseph besondere Aufmerksamkeit und tiefe Dankbarkeit für ihre wertvolle Unterstützung und Gebete, die der Versammlung besondere Wärme und Solidarität verliehen.

Das Programm des Gottesdienstes war reichhaltig und symbolisch. Es umfasste die liturgische Eröffnung, Gebete und Texte der evangelischen Gemeinde sowie eine Lesung aus dem Buch des Propheten Micha 4,1-4. In diesem Abschnitt fanden sich Worte, die zu einem eindringlichen Aufruf zur Einheit wurden:

„Und es werden viele Völker hingehen und sagen: 
„Kommt, lasst uns auf den Berg des Herrn gehen, 
zum Haus des Gottes Jakobs! 
Er wird uns seine Wege lehren, 
und wir werden auf seinen Steigen wandeln.“ 
Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen 
und das Wort des Herrn von Jerusalem.“

Diese Worte erinnerten die Anwesenden an die Notwendigkeit eines geistlichen Weges, der die Völker vereint, und daran, dass durch das Wort des Herrn alle Schwierigkeiten überwunden werden können.

Im Programm waren ebenfalls enthalten:

• Ein Gebet und ein Text der Gemeinde vom Schillerplatz, die die universellen menschlichen Werte betonen;
• Ein Gebet und ein Text der griechisch-katholischen Gemeinde, die die Herzen der Gläubigen vereinen;
• Ein Kanon des Friedens, der eng mit den aktuellen Problemen der Zeit und dem Schicksal der Ukraine verbunden ist;
• Ein Gebet der Vereinten Nationen und Gebetsanliegen, die die Stimme für den Frieden erheben;
• Das Vaterunser und das Entzünden von Kerzen, die Reinigung und Einheit symbolisieren;
• Ein Auftritt des ukrainischen DUGA-Chors „Solovejki““ mit gefühlvollen Liedern, die die Hoffnungen und Empfindungen von Müttern und dem Volk in dieser schwierigen Zeit eindringlich widerspiegeln.

Einen besonderen Platz im Programm nahm die Einladung ins Kardinal-Folk-Haus ein, wo die Teilnehmer bei einer Tasse Tee und einem kleinen Imbiss ins Gespräch kommen, Eindrücke austauschen und in einer informellen Atmosphäre weiter kommunizieren konnten. Der erste Teil der Veranstaltung wurde mit einem Segen abgeschlossen, der den krönenden Abschluss des Abends und ein Symbol des gemeinsamen Gebets darstellt.

Wir danken aufrichtig jedem, der an diesem Ereignis teilgenommen hat, der durch Spenden seinen Beitrag geleistet hat, der aktiv an der Organisation beteiligt war, sowie den Pfarrern und Vortragenden für ihr aufrichtiges Gebet und ihre geistliche Führung. Ihr Beitrag macht die Welt besser, indem er sie mit Licht der Hoffnung und Liebe erfüllt.

Dieser ökumenische Gottesdienst wurde zu einer wichtigen Erinnerung daran, dass der Glaube und die Einheit in Zeiten der Prüfung alle Hindernisse überwinden können. Möge unser gemeinsames Gebet weiterhin die Ukraine unterstützen und uns inspirieren, weitere Taten im Namen des Friedens und der Gerechtigkeit zu vollbringen.

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